Psychologische Konzepte in Patanjali-Yoga-Sutren

Es gibt viele Ideen in Patanjali Yoga-Sutren, die parallel zu den in der Psychologie vorhandenen Konzepten sind und diesen ähneln. Der Geist oder das Chitta, wie es in den Patanjali-Yoga-Sutras beschrieben wird, soll aus dem Bewussten, dem Unterbewusstsein und dem Unbewussten bestehen.

Patanjali war ein indischer Weiser, der schätzungsweise zwischen dem 2. und 4. Jh. n. Chr. gelebt hatte. Er verfasste das Yogasutra und gilt deswegen als Vater des Yoga.

Das Yogasutra (Yogaleitfaden) ist ein zentraler Ursprungstext des Yoga. Es wurde von Patanjali verfasst. Yoga ist eine der sechs indischen orthodoxen Philosophien (Shaddarshana).

Die Yoga-Sutras von Patanjali bestehen aus 196 Sutras, die in vier Kapiteln organisiert sind. Diese sind: 

1.       Samadhi Pada: dieses Kapitel besteht aus 51 Versen und ist das Kapitel über Samadhi.

2.       Sadhana Pada: dieses Kapitel besteht aus 55 Versen und ist das Kapitel zur Übung.

3.       Vibhooti Pada: dieses Kapitel behandelt verschiedene psychische Kräfte und besteht aus 56 Versen.

4.       Kaivalya Pada: ist das Kapitel über Isolation oder Einsamkeit. Es besteht aus 34 Versen.